Die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Bayern


Im Jahre 2006 wurden in bayerischen Betrieben vermehrt überlagerte bzw. verdorbene Lebensmittel, insbesondere Fleisch und Fleischerzeugnisse, gefunden. Diese Ereignisse wurden von den Medien auch plakativ als „Gammelfleischfälle“ bezeichnet.


Die Ausmaße dieser „Gammelfleischfälle“ konnte von den vor Ort Behörden alleine nicht in diesem Umfang und der Tiefe abgearbeitet werden, nicht zuletzt, da die Skandale teilweise internationale Dimensionen annahmen.


Als Konsequenz wurde vom damaligen Verbraucherschutzminister Dr. Werner Schnappauf die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit (SE) gegründet (Zustimmung im Ministerrat am 16. Mai 2006).


Diese Spezialeinheit war eine Weiterentwicklung des bereits bestehenden Mobilen Veterinärdienstes und wurde als Einheit mit breitem interdisziplinärem Ansatz in die Organisationsstruktur des LGL eingegliedert.


Die Zusammensetzung der Kontrollteams aus verschiedensten Fachbereichen (z.B. Veterinären, Chemikern, Lebensmittelkontrolleuren, LM- Technologen, Zoll, Polizei, Finanzamt) und die größere Anzahl von Kontrolleuren ermöglicht nun eine komplexere und intensivere Überprüfung von Betrieben.



 



 





 




 


 

 

 

 

 

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